Lehmputz als bewährten Baustoff für ein gesundes Wohnklima einsetzen

Bei Lehmputz handelt es sich um einen Naturputz, der Schadstoffe absorbiert und Feuchtigkeit reguliert. Sie können Lehmputze auf so gut wie allen Flächen beziehungsweise Untergründen auftragen, egal, ob es sich dabei um Kalkwände, Betonflächen oder Gipskarton handelt. Zur Verarbeitung von Lehmputz werden normalerweise bekannte Werkzeuge wie beispielsweise Kellen, Maler- und Stukateurwerkzeug und Schwämme verwendet.

Das Grundmaterial Lehm wird bereits seit Jahrhunderten zu Erstellung von Fachwerkhäusern eingesetzt. Heutzutage das Wissen um die positive Wirkung der Lehmputze im Haus wieder genutzt. Wände, die mit Lehmputz überzogen sind, sorgen in Ihrem Haus für eine gesunde und besonders konstante Luftfeuchtigkeit. Dadurch werden die Schleimhäute von allen Bewohnern geschont und Erkältungskrankheiten vorgebeugt.

Lehmputze absorbieren Ausdünstungen, Schadstoffe und Rauch

Lehmputz steht besonders dann im Fokus von Bauherren, wenn diese selbst oder Familienmitglieder unter Allergien oder Umwelt-Unverträglichkeiten gegenüber chemischen beziehungsweise künstlich hergestellten Materialien leiden. Der Grund liegt darin, dass Lehmputze unter anderem in der Lage sind Schadstoffe aufzunehmen und die Bewohner der Räume vor gesundheitlichem Schaden zu bewahren. Ein weiterer Vorteil von Lehmputz liegt darin, dass dieser Baustoff ohne jegliche künstlichen Zusatzstoffe auskommt. Werden Lehmputze fachgerecht aufgetragen, ist Schimmelbildung kaum möglich. Aus diesem Grund eignet sich Lehmputz beispielsweise auch besonders gut für Bäder und Küchen.

Spezieller Lehmputz für Heimwerker und Laien

Die regulierenden Eigenschaften, Lehmputze halten Ihre Luftfeuchtigkeit durchschnittlich bei fünfzig Prozent, des Materials Lehm wird mit dicker aufgetragenen Schichten immer stärker. Allerdings erbringt bereits eine Schicht von fünf Millimetern Dicke höchst bemerkenswerte positive Effekte. Zudem verbessern auch kleinere Flächen mit Lehmputz das Klima im betreffenden Raum.

Für Laien und auch für versierte Heimwerker kann die Arbeit mit Lehmputz zum Beispiel an der Zimmerdecke durchaus anspruchsvoll sein. Hierfür werden normalerweise fachliche Kenntnisse benötigt, die sich auf Untergründe sowie deren spezielle Bedürfnisse beziehen. Nur so lassen sich Lehmputze letztendlich mit einem guten Ergebnis verarbeiten.

Aus diesem Grund empfehlen Experten Laien und Heimwerkern sogenannte Fertig-Lehmputze. Sand und Lehm lassen sich zwar auch in Eigenregie anmischen, ein perfektes Verhältnis zu erhalten, ist oft schwierig. Um wirklich sicherzugehen, dass es sich dabei einen ökologisch verarbeiteten Lehmputz, ohne jegliche künstlichen Beimischungen, handelt, sollten Sie Ihr Material nur aus einem Naturbaustoff-Handel kaufen.

Lehmputz kann gewisse Nachteile aufweisen

 

Lehm an sich hat allerdings auch Nachteile, er bindet weniger hart (im Vergleich zu klassischem Putz) ab. Werden Lehmputze fachgerecht aufgetragen, zeigen sich Oberflächen-Festigkeiten, die traditionellen Kalkputzen ähneln. An Ihren Wänden sollte jedoch behutsam gebohrt oder genagelt werden, um das Mineralgerüst auf größerer Fläche zu erhalten. Bilder lassen sich zum Beispiel ganz unproblematisch aufhängen, Hängeschränke oder Regale sollten Sie dagegen unbedingt mit Installations-Hölzern oder einer Unterkonstruktion versehen. 

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